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Die Geschichte des Kachelofens:

Barock

ca. 1620 bis 1730

Leitgedanke:

Unterstützt durch die Gegenreformation, welche die lutherisch geprägte Einfachheit ablöste, wandeln sich die strengen geraden und rechtwinkligen Formen der Renaissance zur schwungvoll, kräftigen und ausladenden Formgebung des Barock.

Im Hochbarock, Abkehr von verzierten Simsen im Stilofen.
Neu: geschwungene Kachelflächen; Überschlagofen; weiße Glasur mit Malerei (Fayencemalerei)



Ofenform:

Die Kachelöfen haben jetzt geschwungene, ausladende Formen und Lisenen


Kachel:

Großformatkacheln, Überschlagöfen


Farbe:

Weiße Glasuren mit Malerei


Dekore:

Früchte, Szenemalerei z.B. Jagd-, Musik-, Hofszenen


Technik:

Erstmals auch Vorderlader mit Rauchgasumlenkung im Oberbau

Barock Basel
Stilkachelofen: Kachelofen im Barock Geschichte des Kachelofens: Kachelofen im Barock Kachelofen im Barock

Beispiel für einen an den Barock angelehnten Kachelofen

Spielerische Formgebung vom quadratischen Unterbau zum runden Aufbau mit Kuppel. Der strenge Unterbau wird durch vorspringende Ecklisenen aufgelockert.

Leicht plastisch aufmodellierte Blumenarrangemente und Blumenkörbe.

Dieser Barockofen steht in unserer Ausstellung in Grafing bei München

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